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die gedichte und limericks stammen aus der freiheit. da ich mittlerweile überzeugt bin, dass die besten zeiten dieses forums vorbei sind, "rette" ich meine geistigen ergüsse mal in mein blog...

die "gattenmorde" haben selbstverständlich keinen wie auch immer gearteten realen hintergrund, die mich auf derartige ideen bringen könnten... (wie sollte auch?? hab ich doch den allerbesten aller möglichen ehegatten an meiner seite...)

 ...

Hast Du Probleme mit dem Gatten?
lös es doch einfach mit 'nem Spaten!
Du brauchst nicht lang das Messer wetzen,
Ich werde Dich auch nicht verpetzen.

Und wehrt er sich, der arme Tropf,
hau ihm den Spaten auf Kopf.
Ein kleiner Schlag, dort, auf die Stirn,
ist schlecht für'n Kreislauf, und für's Hirn.

Sei mal brutal und nicht verzagt,
so brav hast Du ihm nie behagt.
Er wünschte sich Dich raubtierhaft,
ganz animalisch, voller Kraft.

Und ganz erwärmt, ob deiner Kräfte,
schiessen ihm ein die Körpersäfte.
er wehrt sich nicht mehr, dieser Tor,
und stirbt mit einem Riesenrohr...

Nur leider kann er's nicht geniessen,
wenn er da liegt, wo Blumen spriessen.
Nun setz' ihm noch ein Denkmal fein,
schreib: "Ew'ge Liebe" auf den Stein.

Und die Moral von der Geschicht':
zahme Weiber gibt es nicht...

...

 

Eiswürfelklimpern,
süsser Wahn,
die Hausfrau träumt
vom toten Galan.

Gesenkte Wimpern,
das Ziel im Visier,
der Gatte sich aufbäumt,
in sterbend' Manier.

Es war nur ein Bild,
cuba libre war schuld.
hat ihn gar nicht gekillt,
doch die Frau hat Geduld...

... 

Tötels Traum

Nachts, wenn alle Katzen grau,
erwacht in Tötel die Mörderfrau,
sie schleicht ums Haus
und um den Garten,
um dort ein Opfer zu erwarten.

Und siehe, dort naht schon ein Mann,
die Tötel 's kaum erwarten kann.
Sie zückt den Dolch, im Mondenlicht,
sie ihn dem Kerl ins Herze sticht.

Es ist ihr Nachbar, dieser Böse,
sie dreht das Messer im Gekröse.
Ein letzter Stoss, sein Blick wird leer,
nun ärgert er sie nimmermehr.

Kein Trabbimotor morgens röhrt,
der Tötel Traum bleibt ungestört.
Frau Nachbarin schreit voller Grauen:
Wer hat den Gatten umgehauen?

Da liegt er noch, in seinem Blut,
die Tötel schläft, gar tief und gut.
Er hat sie lang genug gequält.
Der Trabbifahrer, der jetzt
fehlt.

...

 

Gazurpkes Traum

Kranführer sein,
das ist sein Traum
Kranführer sein,
am Himmelssaum.
Kranführer sein,
weit weg, und so stark,
Kranführer sein,
gedanklich autark.
Kranführer sein,
so gross und so mächtig
Kranführer sein,
ein Mannsbild - gar prächtig!!
Kranführer sein,
und dennoch sensibel,

pflegt ihn seinem Führerhaus - nen Blumenkübel...

 ...

 Es war eine Hausfrau aus Küpfern,
die schmiss, wenn sie scharf war, mit Schlüpfern.
Erst machte sie die Hüllen los,
dann wurde sie den Willen los
und trieb es mit ganz jungen Hüpfern.

(Die "ganz jungen Hüpfer" sind ca. 25. O.k.??)

... 

Es liebte 'ne männliche Hausfrau,
die Weiber in bunt und in mausgrau.
Wollt' mit ihnen sitzen,
im Sektpool und spritzen.
Jetzt hält er seit Stunden schon Ausschau...

 

....

zwei kurzgeschichten:

 

süchte

frau niko ist süchtig. nein, frau niko wankt nicht morgens um sieben mit schnapsbuddel vor die haustür, um das leergut unbeobachtet in nachbars mülltonne zu entsorgen. nein, sie treibt sich auch nicht auf kinderspielplätzen herum, um sich drogen in die venen zu spritzen. nein, sie braucht nicht mal eine zigarette, um sich gut zu fühlen...

frau niko ist süchtig nach freizeitaktivitäten. nach kostenverursachenden freizeitaktivitäten. sport natürlich ausgenommen. der würde ja unter umständen kosten einsparen. weil frau niko dann nicht mehr 2 kg wolle kaufen müsste, um sich eine formschöne weste in grösse 52 zu stricken, sondern mit der hälfte auskäme. und weil sie keine zeit hätte, für die anderen süchte auch noch geld auszugeben.

dass sie süchtig ist, weiss sie. sie versucht jeden abend, sich mantramässig zu helfen: "ich darf keine woll- oder bastelkataloge mehr bestellen... ich darf nicht mehr in stoffabteilungen stöbern... ich darf keine creativ-zeitschriften mehr kaufen... ich darf keine grusskarten-marathons bei den home-shopping-sendern mehr sehen..."
es hilft manchmal. nicht immer.

herr niko ist leider auch süchtig. nach werkzeugabteilungen und baumärkten. neulich, als er auf dem heimweg von der firma noch einen kleinen abstecher zu obi machte, um eine nicht unwesentliche anzahl an dübeln, schrauben und ein günstiges mehrfachkleinwerkzeug zu erwerben, sah er bei der heimkehr einen hermesboten im gespräch mit frau niko. er beschleunigte seinen schritt, in der hoffnung, in erfahrung zu bringen, was denn nun der inhalt jenes paketes sei, das, unsichtbar für herrn niko, sicherlich vor kurzem den besitzer gewechselt haben musste. zu spät, der bote fuhr von dannen, frau niko schlug angesichts des nahenden gatten eilends die haustür zu. als herr niko das treppenhaus betrat, hörte er die wohnungstür knallen. die obi-tüte mit kompromittierendem inhalt elegant hinter dem rücken versteckend, platzte er in sein heim.

"wo ist das paket?? ich weiss, dass du wieder grusskartenmaterialien gekauft hast!! was ist es?? das 219-teilige set aus folienkaschiertem hologrammpapier, ultrahaftfolie und vinylstanzteilen?? das weihnachtsset mit den 144 fluoriszierenden elchen?? die goldgeprägten karten mit umfangreichem diamantstickerset?? gib es zu...."

mit irrem blick und überschlagender stimme durchsucht er die wohnung. frau niko, mit leicht erhitzten wangen, steht in der küche und schält kartoffeln. ihre stimme zittert nur ganz wenig, als sie antwortet: "wovon redest du?? ich habe kein paket bekommen. der herr hat nur gefragt, wann er die nachbarn am besten erreichen könne. die von gegenüber, für die ich keine pakete entgegennehmen würde..." mit blasierter, beleidigter miene fügt sie hinzu: "was befindet sich in der tüte??"

herr niko murmelt verlegen etwas in seinen bart, stapft aus der küche und verstaut in einem schrank im kinderzimmer die neuen erwerbungen. er schiebt dabei die zwei oberfräsen, den exzenterschleifer und das display mit den 36 holzleimflaschen beiseite, das zum einsatz kommen wird, wenn die 12 flaschen in der werkstatt verbraucht sein sollten. eine nervöse gattin folgt ihm auf schritt und tritt. erst als er die wohnung verlässt, um in der garage mit dem mobiltelefon eine weitere handkreissäge, allerdings in weit modischerem design als die vorhandene, zu bestellen, entspannt sich die gattin sichtlich.

als herr niko bei einbruch der dunkelheit das wohnzimmer betritt, sitzt seine frau vor einer riesigen anzahl winziger döschen. es befinden sich bunte glasperlen darin, die frau niko zu bunten bändern verwebt. hierzu verwendet sie ihren perlenwebrahmen und häkelgarn, das sie in 693 farbschattierungen besitzt. herr niko isst, setzt sich vor den fernseher, täuscht lahmes interesse vor, als frau niko ihm eine von ihr angefertigte perlenschildkröte zeigt und verschwindet nach kurzer zeit im schlafzimmer. auch die gattin gähnt, folgt dem herrn des hauses, um sich mit ihm gemeinsam dem schlafe zu ergeben.

"BUMM!". herr niko schreckt hoch. kein ton ist mehr zu hören. nichts. er wartet. sinkt schon wieder in den wunderbaren traum zurück, der ihm eine rote schlagbohrmaschine beschert. rot, wunderbar rot... nicht grün, blau, grau-schwarz, wie die drei, die in einem karton unter dem bett ruhen. und auch nicht gelb-schwarz, wie das exemplar in der werkstatt, liebevoll "meine süsse hummel" genannt...
plötzlich konzentrieren sich die gedanken herrn nikos auf den platz seiner gattin an seiner seite. auf den LEEREN platz. kein leises schnarchen, kein atmen...

ein schrecklicher gedanke fährt herrn niko durch den schädel. was, wenn seine frau, einem dringenden bedürfnis folgend, den chrom-vanadium-stahl-steckschlüsselsatz finden sollte, den er im bad unter den handtüchern zwischengelagert hätte?? oder die fünf japanischen präzisionsmesser, die er unter dem kaminholz versteckt hält, zur pediküre missbraucht?? er steht auf und schleicht auf zehenspitzen die treppe hinab...

aus dem wohnzimmer dringen leise gesprächsfetzen. jawohl, da ist jemand im haus. ein fremder mann!
herr niko strafft sich, und versucht, auch in schlabber-t-shirt und retroshorts einen respektablen eindruck zu machen. er ist auf alles gefasst. er öffnet die tür...

da sitzt frau niko. vor sich ein geöffnetes paket von qvc. ebendieser sender flackert auf dem bildschirm. der verkäufer informiert die kunden, dass angesichts der bevorstehenden weihnacht ein sonderverkauf mit vielen nur-einmal-angeboten stattfindet. die ganze nacht.
frau niko lässt die hände entzückt über nächtlich leuchtende elche streichen. an ihrem ohr das telefon, in das sie heiser zahlenabfolgen, artikelnummern und bestellmengen eingibt. glasige augen scheinen die anwesenheit des gatten nicht zu registrieren.

herr niko seufzt. dreht um und geht ins bett. liebevoll blättert er, bis er sich beruhigt hat, noch einmal durch diverse baumarktprospekte...

 

 ...

 

 

frau nikos sohn ist heute sehr traurig. kein lächeln erhellt sein sommersprossiges, hübsches gesicht. kein fröhlicher zug umspielt seinen wohlgeformten mund. seine vollen lippen bleiben fest aufeinandergepresst. auf seiner stirn bildet sich eine steile falte.

grund für die verstimmung ist: ein pickel. klein, fast nicht zu sehen. der erste pickel im präpubertären gesicht. eine kleine unebenheit der ansonst makellosen haut, aber eine katastrophe im leben eines zwölfjährigen. alle werden ihn sehen, den pickel. alle. die abgrundtiefe traurigkeit ihres kindes stürzt frau niko in verzweiflung. sie beginnt, darüber nachzusinnen, wie ihre jahrzehntelange erfahrung mit pickeln, mitessern und anderen hautunreinheiten das leben ihres sohnes wieder lebenswert machen könnte.

frau niko beginnt mit einem einfühlsamen dialog: "hey, megastark, der pickel. du wirst ja erwachsen!! und mitten auf der stirn. klasse!!"
das kind sieht sie an mit einem gemischten ausdruck aus gelinder überraschung und misstrauischem zögern. "ja. und??"
"sollen wir was dagegen tun, oder möchtest du ihn geniessen??"
"geniessen??"
"ja. geniessen. wenn die mädels in deiner klasse sehen, dass du pickel kriegst, betrachten sie dich in einem anderen licht. sie empfinden dich als... reifer"
"hast du 'ne meise?? soll ich mich freuen über diesen eiterbollen im gesicht??"

ein gieriges lächeln flattert kurz über frau nikos antlitz. "oh... tatsächlich?? eiter?? zeig mal her!!"

der sohn nähert sich vorsichtig, immer zur flucht bereit. er kennt diese masche frau nikos. er weiss, wenn er in die reichweite ihrer eisenharten umarmung gerät, wird er sich ihrer hochnotpeinlichen untersuchung nicht entziehen können.

"komm schon. ein bisschen näher. ich tu dir auch nichts...", flüstert frau niko heiser. das kind stutzt, zieht sich im letzten moment zurück. frau niko hebt die stimme: "mensch, ich will dich doch nur ansehen!!"
sofort verschliesst sich ihre miene wieder. es bleibt das freundliche lächeln. wieder leiser lockt sie erneut: "lass mich mal sehen..."

endlich begibt sich das kind in ihre hände. es lehnt sich zurück, erlaubt ihren zitternden händen eine kurze untersuchung. sie entscheidet sich zum handeln. sofort. blitzschnell fügen sich ihre beiden zeigefinger zu einer pinzettenartigen formation zusammen. das augenblickliche zucken des sohnes rettet ihn nicht. sie quetscht den pickel, doch leider sind ihre versuche, die unschöne hauterhebung zu entfernen, nicht von erfolg gekrönt.

das kind schreit und spuckt. zu schwer wiegt die enttäuschung über den fatalen vertrauensmissbrauch der mutter. das mikroskopisch kleine schönheitsfehlerchen ist zu einem pfenniggrossen mal angeschwollen. frau niko schämt sich ob ihres unstillbaren verlangens nach dem pickel. wie konnte sie sich so gehen lassen?? wie konnte sie dies ihrem eigenen fleisch und blut antun?? wie konnte sie dessen zuneigung für den rest ihres lebens auf's spiel setzen??

sie entschuldigt sich. bittet ihn um verzeihung. verspricht, all ihre dekorativ-kosmetischen künste zur kaschierung des pickels anzuwenden.

das kind zögert wieder. schliesslich wird er noch tage gezeichnet sein durch den brutalen übergriff seiner mutter. doch die jahrelange einheit des gemeinsamen lebens siegt. er präsentiert frau niko seine verletzbare stelle.

diese bemüht sich redlich. in stundenlanger kleinarbeit deckt sie ab, grundiert sie, pudert sie nach und zeichnet sie über. endlich. endlich ist das werk vollbracht. stolz betrachtet sie das gesicht ihres kindes.
dieses wunderschöne kind. nichts erinnert ihrer meinung nach mehr an den hässlichen aussatz, der sein antlitz verunstaltet hatte.

es klappert an der wohnungstür. herein tritt herr niko. sein blick huscht kurz über die szene. verharrt dann auf der stirn seines sohnes. seines stolzes. eine ader tritt an seiner schläfe hervor, seine kiefer mahlen.
"was hast du denn mit dem armen kerlchen angestellt?? wieso sieht der aus wie eine höhensonnenmumie??"
frau niko blickt beleidigt zur seite. schweigend sammelt sie ihre werkzeuge zusammen, mit denen sie soeben ein kunstwerk geschaffen hatte, das jeden visagisten vor neid hätte erblassen lassen.

herr niko atmet durch und spricht zum sohn:
"na denn. geh ins bad und wasch dich. und putz gleich die zähne. es ist eh schon gleich zehn. viel zu spät für dich, eigentlich. gute nacht!!"

frau niko beschliesst ihn zu hassen. ihn und den pickel.

....

 

Warmes Wasser, Champagner und sportliche Kerle,
da wird die Hausfrau gleich zur Perle,
sie strahlt und schimmert im Sonnenlicht,
und wenn du sie fütterst... dann spricht sie nicht...  

 




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