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scheinen so überhaupt nicht unter beteiligung des verstandes gefällt zu werden. obwohl ihre auswirkungen unter umständen
sein können. frau blasebalg ruft dazu auf, uns darum gedanken zu machen...
wenn ich sehe, wie leichtfertig sich viele menschen grossflächige tattoos auf deutlich sichtbaren körperteilen stechen lassen ("weisst du noch, schatz, als das fette liegende pony auf meiner brust ein kleines, springendes einhorn war??" ), und wie selbstverständlich sie am metalldetektor auf dem flughafen eine halbe stunde mit der entfernung sämtlicher piercings beschäftigt sind ("nein, sehen sie, das ist nicht mein reissverschluss, der da quiekt, das sind meine 12 intimpiercings..." ) und wie immer mehr maori-körperkunst am pfälzischen bauerntrampel sichtbar wird... glaube ich, dass sich niemand um das wort "LEBENSLANG" mehr wirklich stört.
und ja, ich weiss, dass ich da einfach eine erztraditionalistische, megakonservative spiesserin bin!!
Frau Blasebalg
/ Website
(26.2.09 13:44)
Oh Gott, sind Sie aber spießig, Frau Niko. Mögen Sie es etwa auch nicht, wenn ein filigranes Arschgeweih den über den Hosenbund quellenden Speckwulst ziert? Kann ich jetzt so gaaaaar nicht nachvollziehen.
Danke fürs Beitragen!
Suse
/ Website
(26.2.09 18:25)
Ich auch, ich auch, ich auch...
Ich bin auch spießig, meine ich. Denn: Ich habe die Dinger schon in oll gesehen. Bei Daddies kurz vor der Pensionierung - äh, Rente. Auf breiten Wänsten und erschlafften Muckis. Und was soll ich sagen...? Ich schwanke zwischen Häme und Schaudern. Nö, braucht kein Mensch, schon gar nicht lebenslänglich...
Grinsegrüße
Suse
Monika
/ Website
(26.2.09 19:05)
Da habe ich hier ja einen schweren Stand, denn ich stehe zu meinem Lebenslänglich. Allerdings habe ich lange darüber nachgedacht und Ort und Motiv sind überlegt ausgewählt worden.
lg Monika
Siri
(27.2.09 11:04)
Also die grafischen Kunstwerke mit großer spiritueller Bedeutung der Maoris gefallen mir. Aber das sind auch braune muskulöse Körper, wo das einfach gut aussieht und paßt. Bei so einem ältlichen schlabbrigen weißen Mitteleuropäer..ich weiß nicht...
Niko, ich hinke zur Zeit sehr nach mit dem Lesen. Ich lese übrigens nur in drei Blogs und lese prinzipiell nur bei Menschen, die mir sympatisch sind. Würde niemals aus Häme lesen. Aber ich vergesse immer mal meine Paßworte und kann dann gesperrte Blogs nicht mehr lesen..seufz
Carola
/ Website
(27.2.09 12:10)
Ich denke mal, die Dinge die man am meisten bereut sind die, die man nicht getan hat.
Und wenn jemand Spaß an einer Tätowierung hat, wäre er schön dumm, auf diesen Spaß zu verzichten, nur weil er irgendwann vielleicht mal fett und faltig ist.
Piercings kann man wieder rausnehmen, schwarze Tätowerungen wieder rauslasern - so what?
Nur um möglichst stromilinienförmig keine Angriffsfläche für Lästermäuler zu bieten auf Spaß verzichten?
Mir hat der Gedanke, tätowiert zu werden nie den Kick gegeben,, daher habe ich es gelassen.
Aber ansonsten ist es mir eher wichtig, mir selbst mein Leben lang treu zu sein.
Daher: go dickes Pony, go ... !
Siri
(28.2.09 23:43)
Da hast Du schon Recht. Aber sollte man das nicht auf die Dinge beschränken, die man gern machen möchte? Ich muss nicht alles ausprobieren, um festzustellen, dass es nicht "Meins" ist. Ich möchte nicht mal Löcher für Ohrringe haben.
Carola, Deine Kinder werden sich über deine tolerante Einstellung den "spaßigen und coolen Dingen" des Lebens sehr freuen.
Anke
(1.3.09 00:07)
Eine tolerante Einstellung zu diesen Dingen habe ich auch, ja - auch wenn die sehr strapaziert wird, seit mein Sohn ein Zungenpiercing hat und manchmal permanent damit klappert - ich danke dann dem Himmel, dass ich nicht mit ihm zusammenleben muss *g*........
Gruss
Anke
Carola
/ Website
(3.3.09 09:19)
Aber sicher beschränke ich es auf die Dinge, die ich gerne tun möchte. Ich denke, gerade der Umstand, dass ich mich ein wenig von der Meinung und dem Urteil anderer freistrampeln konnte, befreit mich von Trotzreaktionen, die zu Arschgeweihen führen können Und meine Kinder akzeptieren meine Regelung, dass sie sich bitte erst ab dem 16. Geburtstag piercen lassen. Meine Tochter hat dies durchaus vor. Sie weiß, dass ich Piercings nicht schön finde, wir haben uns aber dennoch schon schlau gemacht, wer hier einen guten Ruf hat und wir waren schon gemeinsam in so einem empfohlenen Studio. Nicht zum Piercen oder Tätowieren, sondern weil sie dort ein Schülerpraktikum machen wollte. (geht nicht wegen Jugendschutz) (war aber seeeehr sinnvoll, weil dieser sehr tätowierte und sehr gepiercte Inhaber sehr anschaulich schilderte, wie riskant das alles ist - kaum zu glauben, aber man kann so ein Studio aufmachen, sobald man einen Gewerbeschein hat. Man braucht keine Ausbildung und noch nicht einmal ein Gesundheitszeugnis!)
Klar werde ich fluchen, wenn meine Tochter sich tatsächlich piercen lässt, aber zumindest macht sie es nicht heimlich irgendwo, wo es billig ist ...